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Bahnhof Altenbeken
[HA]
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(Strecken: 355, 356, 360, 363,
45, 405, 430)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der
Bau der Königlich Westfälischen Eisenbahn von Paderborn
nach Warburg brachte
erhebliche technische Schwierigkeiten durch die vorhandenen Höhenunterschiede
mit sich. Im Jahr 1851 wurde mit dem Bau des Bekeviaduktes begonnen, das in
einer Länge von 482 m und in einer Höhe von 35 m mit 24 Bögen das Tal der Beke
überbrückt. Eröffnet wurde das Eisenbahnviadukt am 21. Juli 1853 durch den
preußischen König Friedrich Wilhelm IV. Er soll bei der Betrachtung des
Bauwerkes folgenden Satz geäußert haben: "Ich habe geglaubt, eine goldene Brücke
vorzufinden, weil so schrecklich viele Taler verbraucht worden sind! Zur Eröffnung des Viadukts besaß die
kleine Gemeinde noch nicht mal eine Haltestelle. Wer mit der Eisenbahn reisen
wollte, musste im benachbarten Bahnhof Buke einsteigen. Erst mit dem Bau der
Verbindung zur braunschweigschen Grenze nach Ottbergen am 1. Oktober 1864
erhielt Altenbeken seinen Inselbahnhof. Für diese Verbindung musste der 1640 m
lange Rehbergtunnel gebaut werden. 1872 folgte die Strecke nach Hannover und
1895 nach Detmold. Damit wurde Altenbeken zur Eisenbahndrehscheibe in
Ostwestfalen.
Während des
Zweiten Weltkrieges erhielt der Viadukt schwere Bombentreffer, bei denen vier
Pfeiler und mehrere Gewölbebogen zerstört wurden. Im Jahre 1948 begannen die
Wiederaufarbeiten und Anfang Oktober 1950 wurden sie zum Abschluss gebracht.
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