Bad Homburg

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Bahnhof Bad Homburg von der Höhe [FHO]

 

(Strecken: 637, 645.5)

 

   

Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Die Strecke nach Frankfurt wurde von der Homburger Eisenbahn-Gesellschaft am 10. September 1860 feierlich eröffnet. Gebaut wurde sie von Sir Samuel Mostan Peto. 1880 wurde die Strecke an Preußen verkauft. Als Verkaufsgrund wurden die Kosten zur Anbindung  an den neuen Frankfurter Zentralbahnhof genannt. Am 15. Oktober 1895 wurde die Strecke nach Usingen in Betrieb genommen. 1901 konnte bis Friedberg gefahren werden. 1909 folgte eine Verlängerung zur Lahnbahn nach Weilburg. 1905 wurde mit dem Bau, im Stil der Frührenaissance, eines neuen Bahnhofs begonnen, der am 26. Oktober 1907 eingeweiht wurde. Für den Deutschen Kaiser wurde extra ein Nebengebäude, der so genannte Fürstenbau, westlich des Empfangsgebäudes errichtet. Östlich des Hauptgebäudes wurden der Wasserturm und die Eilgutabfertigung platziert. Eine Bahnsteighalle überspannte zwei Bahnsteig. Der Hausbahnsteig blieb den Hofzügen vorbehalten. Im Krieg blieb der Bahnhof weitgehend unzerstört. Am 23. Mai 1954 begann der S-Bahn Verkehr nach Frankfurt. 1961 wurde die Bahnsteighalle abgerissen. Die Bahnhofsgebäude stehen unter Denkmalschutz.

 
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