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Allgemeines Zur Gründerzeit der Eisenbahn waren Werkstätten, die an den Eisenbahnstrecken gelegen waren, und die die noch recht reparaturanfälligen Eisenbahnfahrzeuge reparieren konnten, nicht verfügbar. Die Eisenbahn musste alles selber machen können. Alle Bahnhöfe der Gründerzeit ähnelten sich. Auf dem "Hof für die Bahn" waren das Empfangsgebäude, Güter-, Lokomotiv- und Wagenschuppen, Werkstatt, Bekohlungsanlage, Wasserstation, Ladestrasse und Wiegeeinrichtung. Für eine Grenzstation kam noch eine Zollabfertigung hinzu. Das ganze Areal war meist mit einem Zaun umfriedet. Die Vorgänger der Bahnhöfe waren Posthöfe, wo Pferde getränkt oder gewechselt
wurden, die Passagiere eine Pause machten und wo die Post umgeladen wurden. In
der Pionierzeit der Das Erste, was
ein Reisender von einem Bahnhof erblickt, ist das Empfangsgebäude. Es ist also
Die Bahnhöfe wurden im 19. Jahrhundert meistens außerhalb der Städte gebaut. Durch die rasante Entwicklung der Eisenbahn wuchsen die Städte immer mehr zu den Bahnhöfen hin. Die Bahnsteighalle aus Stahl und Glas überbrückte die Bahnsteige und Gebäude. Heute liegen die Bahnhofsgrundstücke im Zentrum der Stadt. Beim ersten Glockenzeichen wurden die reisenden aufgefordert die Wartesäle
aufzusuchen. Das zweite Glockenzeichen (10 Minuten nach dem Ersten) wies das
Bahnpersonal an, die
Im Laufe der Jahre siedelten sich um die Bahnhöfe immer mehr Geschäfte, Hotels und Wohnsiedlungen für die Eisenbahner an. Die einfachen Leute wohnten "hinter dem Bahnhof", während die repräsentativen Bauten vor dem Eingang des Empfangsgebäudes errichtet wurden. Damals verkörperte die Eisenbahn "high tech". Einige Siedlungen verdankten der Eisenbahn ihre Entstehung und Dörfer wuchsen zu Städten. Außerdem entstand etwas völlig neues: Eisenbahnerstädte wie Bebra oder Kornwestheim.
Der Bahnhof war das "Tor zur Stadt". Breite Strassen wurden vom ursprünglichen Ortskern zum Bahnhof gebaut, um den rapid wachsenden Waren und Personenverkehr überhaupt bewältigen zu können. Die Eisenbahn war das schnellste und modernste Transportmittel seiner Zeit. Diese Entwicklung wurde durch die Weltkriege unterbrochen. Die Zerstörungen wurden meist wieder instand gesetzt. Für Neues war erst einmal kein Geld vorhanden. Nach dem Krieg wurde bei Bahnhöfen mit starkem Personenverkehr die Dienstleistungseinrichtungen ausgebaut. Ein "Tankstelleneffekt" wo man heute ja bekanntlich alles und zu jeder Zeit einkaufen kann. Der Wartesaal wurde dabei immer mehr ausgemustert. Der Reisende heute wartet auf dem Bahnsteig oder er sucht ein Cafe oder Restaurant auf, was natürlich nicht kostenlos ist. Die Anzahl und Bedeutung der Bahnhöfe nimmt immer mehr ab, andererseits nimmt die Zahl der Haltestellen durch den S-Bahnverkehr zu. Die Zahl der Rangier- und Güterbahnhöfe wurde, bedingt durch den Rückgang im Güterverkehr, drastisch reduziert. |
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