Bahnhofshalle

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Bahnsteighallen wurden vornehmlich in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut. Anfangs aus Holz oder in Mischbausweise aus Gusseisen und Holz, wurden sie später aus Stahl und Glas errichtet.  Eine Halle schützt die Reisenden besser vor Regen und Wind als die Bahnsteigdächer. Die größte Bahnsteighalle in Europa wurde 1917 im Leipziger Hauptbahnhof errichtet. Auf größeren Zierrat wurde meistens verzichtet, da die Hallen schon an sich sehr beeindruckend waren. Die Hallendächer überspannten zwischen zwei und 26 Gleise.  Bei einigen Hallen wurde über den Gleisen das Hallendach offen gelassen, damit der Rauch der Dampflokomotiven abziehen konnte. Die Kosten für den Bau und die Instandhaltung, speziell für die Bahnhofshallen mit einem einzigen Hallenschiff, waren erheblich. Deshalb ging man zum Bau von mehrschiffigen Hallen mit verschiedenen Spannweiten über. Man befürchtete beim Bau mit Stahlbeton, wegen der Korrosionsgefahr durch die Rauchgase, eine nicht abzuschätzende Gefährdung des Bauwerks.

 
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