Bahnsteigtunnel

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Mit zunehmendem Zugverkehr wurde es notwendig die Verbindungswege der Fahrgäste und der verschiedenen Transporte sicherer zu machen. Die Eisenbahnverwaltungen sahen sich schon recht früh gezwungen, die Empfangsgebäude durch Tunnel mit den Bahnsteigen zu verbinden, wenn diese an stark frequentierten Strecken lagen. Größere Bahnhöfe verfügten über mehrere Tunnel. So gab es neben den Personentunneln auch separate Post- und Gepäcktunnel. Bei den Personentunneln konnten Treppen die Höhendifferenz überbrücken. Bei den Transporttunneln mussten Aufzüge oder Rampen mit eingeplant werden. Die Ausführung der Tunnel ist recht unterschiedlich und reichen von klein und schmal bis breit und lang. Eine Einheitliche Bauweise hat sich nicht durchgesetzt. Auch die Ausstattung ist sehr vielschichtig. Neben Klinker- und Steinwänden hat sich Beton im laufe der Zeit durchgesetzt. Die Beleuchtung ist meist dürftig, nur in wenigen Bahnhöfen sind die Tunnel hell erleuchtet, was dem Sicherheitsgefühl der Reisenden entgegenkommt. Viele Bahnhöfe erhielten in den letzten Jahren Aufzüge, die gerade für Behinderte eine besondere Erleichterung darstellen.

 
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