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Bahnhof Berlin-Friedrichstraße
[BFSTT]
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(Strecken: 180, 200, 200.1, 200.2,
200.25, 200.26, 200.3, 200.5, 200.7, 200.75, 200.9, 201, 202, 203, 204, 205,
209.13, 209.14, 209.22, 209.33, 209.60, 209.63, 209.66, 240)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
1878
wurde mit den Bauarbeiten begonnen.
Der
in einem Bogen liegende Bahnhof wurde mit der Eröffnung der viergleisigen Stadtbahn am 7. Februar 1882
dem Verkehr übergeben. Die Gleise der Fernbahn wurden am 15. Mai 1882 eröffnet.
Mit der Stadtbahn wurde eine Verbindung zur Ringbahn geschaffen. Der Bahnhof
besaß zwei Bahnsteige mit vier Gleisen. Zwischen 1919 und 1925 wurde der Bahnhof
um einen dritten Bahnsteig und eine Bahnhofshalle erweitert. 1923 war der
Bahnhof zum wichtigsten Knotenpunkt der Stadtbahn geworden. Bis 1931 stand durch
den Bau der U-Bahn ein fünfter so genannter Tunnelbahnsteig zur Verfügung.
Im
Sommer 1945 wurde kurzzeitig ein Gleis auf russische Breitspur umgebaut, damit
Stalin zur Potsdamer Konferenz per Zug einreisen konnte. Der Bahnhof unterstand
sowjetischer Kontrolle. Zur Kontrolle werden 1951 Kommandotürme auf dem
Bahnsteig C gebaut, 1955 folgte Bahnsteig B. 1953 wird der Fernbahnsteig B für
die S-Bahn hergerichtet. Auf Bahnsteig A wurden die Interzonenzüge kontrolliert.
Der Bahnhof war Endstation für die Bahnen aus West- und Ostberlin. Der Bahnsteig
C besaß keine Grenzkontrolle. Eine stählerne Sichtblende, ein echter "Eiserner
Vorhang", sollte Einblicke verhindern. Er wurde 1990 abgerissen. Von August 1991
bis Februar 1992 ist der Bahnhof geschlossen. Er wird komplett entkernt. Ab
Oktober 1996 wird der Bahnhof dann schrittweise dem Verkehr übergeben.
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