Der
Bahnhof wurde als "Frankfurter Bahnhof" der Berlin-Frankfurter Eisenbahn 1842
mit der Fertigstellung der Strecke nach Frankfurt an der Oder eröffnet. 1867/68
wurde der Kopfbahnhof zum Durchgangsbahnhof umgebaut. 1881 wurde er zum
"Schlesischer Bahnhof" umbenannt und in die neue Stadtbahn integriert.
Zusätzlich erhielt der Bahnhof einen Fernbahnsteig. 1925 bis 1937 erfuhr der
Bahnhof erneute Umbauten. 1928 erfolgte die Elektrifizierung der Stadtbahn. 1943
wurde das Empfangsgebäude und die Bahnhofshalle schwer beschädigt.
Ab November
1945 wurde der S-Bahn Verkehr wieder aufgenommen. Der Wiederaufbau erfolgte
zwischen 1948 und 1950. Er wurde jetzt zum "Ostbahnhof" umbenannt. 1985 begannen
umfangreiche Bauarbeiten, bei denen die Abfertigungs- und Verwaltungsgebäude
abgerissen wurden. Am 15. Dezember 1987 wurde das neue Empfangsgebäude eröffnet
und vollzog die Umbenennung in "Berlin Hauptbahnhof". 1997 erfolgte eine
umfangreiche Gleissanierung, bei denen der Fernverkehr eingestellt wurde.
Im Mai 1998 wurde der Bahnhof wieder in "Ostbahnhof" umbenannt.