Der Bahnhof Bielefeld wurde durch die Köln-Mindener Eisenbahn weit außerhalb
der Stadt gebaut. Das Stationsgebäude war provisorisch gestaltet und diverse
andere Bauten waren noch im Bau. Erst 1849 löste ein festes Empfangsgebäude das
Provisorium ab. Das alte Gebäude wurde als Poststation weiter genutzt. 1862
wurde der Bahnhof für den zunehmenden Güterverkehr erweitert. Am westlichen
Bahnhofsteil wurde ein 37ständiger Lokschuppen erricht. 1870 wurde der Bahnhof
und das Empfangsgebäude erneut erweitert. Nach der Verstaatlichung 1880 wurde
die Güterabfertigung auf die gegenüberliegende Seite des Empfangsgebäudes
verlegt. 1904 wurde der ganze Güterbahnhof nach Bielefeld-Ostbahnhof verlegt.
1910 wurde das heute noch erhaltene Empfangsgebäude eröffnet. Es steht unter
Denkmalschutz.