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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Erst sehr spät erkannt man die Bedeutung Bochums für die Eisenbahn. Am 26.
Oktober 1860 wurde die Strecke Witten Bochum eröffnet. Der Weiterbau der Strecke
nach Mülheim zog sich bis zum 1. März 1862 hin. 1868 entstand der erste
Grubenanschluss zur Zeche Engelsburg. Am 5. Oktober 1862 wurde die Strecke nach
Dortmund eröffnet. 1874 wurde das Empfangsgebäude eröffnet. Seit 1875 wurden die
Industrieanschlüsse start erweitert und ein Rangierbahnhof gebaut. 1899 wurde
der Personenbereich umgebaut, wobei die Bahnsteige auch überdacht wurden. 1944
wurde der Bahnhof komplett zerstört.
1949 wurde ein
provisorischer Bahnhofsneubau fertig. Am 30. Mai 1957 wurde der komplette Neubau
in seiner heutigen Form fertig gestellt. Da der Katholikentag im selben Jahr
stattfand, wurde ein eigens dafür gebauter Katholikentagsbahnhof als Pavillon
gebaut, damit der Bau des Hauptbahnhof ungestört weitergehen konnte. Dieses
Empfangsgebäude steht heute unter Denkmalschutz.
1974 wurde Bochum an das S-Bahnnetz
angeschlossen. Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude wurde 2002 saniert.
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