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Bahnhof Dorsten
[EDRN]
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(Strecken: 423,424, 426, 428)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der 1879 erbaute Bahnhof ist noch weitgehend in seiner Ursprünglichen Form
erhalten
geblieben. Er entstand als Inselbahnhof zwischen den Strecken der
Rheinischen Eisenbahn von Oberhausen nach Quakenbrück und der
Niederländisch-Westfälischen Eisenbahn von Gelsenkirchen nach Winterswijk. Seit
1874 bestand auch eine Verbindung an die Hamburg-Venloer Eisenbahn. Der
westliche Teil des Bahnhofs der Rheinischen Eisenbahn verfügte über acht Gleise
und eine Drehscheibe nebst Lokbehandlungsanlage. Der östliche Bahnhofsteil
umfasste vier Gleise der Niederländisch-Westfälischen Eisenbahn. Erst durch die
Verstaatlichung der Eisenbahnen wurde 1882 eine direkte Gleisverbindung zwischen
den beiden Bahnhofsseiten hergestellt. 1912 erfuhr der Bahnhof einen größeren
Ausbau. 1940 wurde der Dorstener Vorbahnhof umgebaut, um Stückgutkapazitäten für
den Fall einer Zerstörung der Bahnhöfe Duisburg und Wanne-Eickel übernehmen zu
können.
Da beim Rückzug der Wehrmacht alle Eisenbahnbrücken um Dorsten zerstört
wurden, konnte der Bahnbetrieb erst im Mai 1948 wieder aufgenommen werden. Der
Güter- und Personenverkehr ging im laufe der Jahr immer mehr zurück, sodass die
Gleisanlagen bis Ende der 70er Jahren immer mehr zurückgebaut wurden. 1985 wurde
das Empfangsgebäude renoviert und 1989 unter Denkmalschutz gestellt. |