Der
vereinigte Bahnhof der Cöln-Mindener und der Bergisch-Märkischen Eisenbahn
in Dortmund wurde am 15. Mai 1847 eröffnet. Er wurde als Inselbahnhof vor
den Toren der Stadt gebaut. Ähnlich wie die Bahnhöfe in Minden und Hamm
wurde der Dortmunder Hauptbahnhof im U-förmigen Grundriss gebaut. Zuerst als
Durchgangsbahnhof gebaut, wurde der Bahnhof am 28. Dezember 1848 durch die
Eröffnung der Strecke Schwelm-Dortmund zum Inselbahnhof. Zum Bahnhof
gehörten sehr früh eine Werkstatt für Lokomotiven und Waggons. Zum Ende des
Jahrhunderts wurde der zu klein gewordene Bahnhof durch einen neuen ersetzt,
der 1910 feierlich eingeweiht wurde. Die Bauarbeiten zogen sich jedoch noch
bis 1914 hin. Die Bahnsteige wurden mit zwei 206m langen Bahnsteighallen
überdacht. 1936 begann der Neubau des Bahnbetriebswerks, das 1943 in Betrieb
genommen wurde. Am 2. Oktober 1932 begann der Ruhrschnellverkehr mit der
Verbindung von Dortmund Hbf als Ausgangsbahnhof nach Essen. Zu dieser Zeit
liefen 18 Gleise durch den Hauptbahnhof. Dieser zweite Bahnhof wurde im zweiten Weltkrieg
am 12. März 1945 zerstört.
Zwischen 1951 und 1953 erfolgte dann ein Neubau des Empfangsgebäudes. 1972
wurde die erste S-Bahn Linie S1 über Essen nach Dortmund verlängert. 1983
folgen zwei weitere S-Bahn Linien.