Essen Hbf

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Hauptbahnhof Essen [EE]

 

(Strecken: 400, 415, 423, 424, 425, 427, 430, 435, 440, 446, 450.1, 450.2, 450.3, 450.6, 450.9)

 


Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Erst am 1. März 1862 wurde Essen an das Eisenbahnnetz der Bergisch-Märkischen Eisenbahn angeschlossen. Für eine schon 1850 bedeutende Industriestadt kam der Anschluss sehr spät. Die Cöln-Minderner Strecke tangierte die Stadt nur bei Altenessen. Bis 1897 hatte der Essener Hauptbahnhof ein recht bescheidenes Empfangsgebäude. Es wurde 1897 durch ein repräsentatives, von Fritz Klingholz entworfenes Gebäude ersetzt. Es war für die damalige Zeit ein fortschrittliches Gebäude im Stil der deutschen Renaissance. Der Bahnkörper wurde im Zuge dieses Neubaus hoch gesetzt. Die Inselbahnsteige wurden durch eine zweischiffige Bahnhofshalle überspannt. Sie waren die längsten in Deutschland. Bahnsteig IV war durch ein Tonnendach abgedeckt. Die Firma August Klönne aus Dortmund lieferte die komplette Hallenkonstruktion.

1944 wurden das Empfangsgebäude und die Bahnsteighallen völlig zerstört. Der Hauptbahnhof wurde in seiner heutigen, modernen Form von 1952 bis 1976 neu aufgebaut. Die 100 Meter lange Durchgangshalle wurde 1965 fertig. Heute ist Essen, als größte Stadt im Ruhrgebiet ein verkehrsreicher Eisenbahnknoten.

 
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