Fahrkartenschalter

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Mit beginn des Eisenbahnzeitalters löste man eine Fahrbillette an der für die jeweilige Wagenklasse ausgeschilderte Billet-Ausgabe oder Billetbüro. Diese Büros waren immer Überdacht und hatten in der Regel ein oder mehrere Schalter.

Fahrkartenschalter sind heute immer noch eine Selbstverständlichkeit in größeren Bahnhöfen, wo noch rentabel Personal eingesetzt wird.

Eine Besonderheit waren die Bahnsteigkarten, die Schaulustigen das Betreten des Bahnhofs erlaubten. Schon 1846 wurde eine Erlaubniskarte von der Cöln-Mindener Eisenbahn eingeführt, die das betreten des Bahnhofs gestattete. Die Bahnsteigkarte wurde zum 31. April 1974  abgeschafft. Der Erlös aus den Einnahmen floss der Beamten-Unterstützungskasse zu.

In kleineren Bahnhöfen sind meist Fahrscheinautomaten aufgestellt. Wenn der kleine Bahnhof noch personell besetzt ist, können am Fahrkartenschalter alle Dienstleistungen der Bahn abgewickelt werden. In großen Bahnhöfen ist die Auskunft von der Fahrkartenausgabe getrennt.

Ab 30. September 1956 wurden erstmals Platzkarten eingeführt. Sie sollten dem Reisenden einen Sitzplatz garantieren. Ab 1. Mai 1968 war die Platzkartenbestellung auch telefonisch möglich. Gleichzeitig wurde der bargeldlose Fahrkartenkauf per Scheck eingeführt. Ab Juni 1976 arbeitet der erste rechnergesteuerte Fahrkartendrucker im Hauptbahnhof Würzburg. Seit dem 22. Januar 1987 konnten Fahrkarten mit Scheckkarte bezahlt werden. Ab August 1992 konnte mit Kreditkarte bezahlt werden, und am 1. Oktober 1992 wurde die BahnCard eingeführt.

 
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