Am 18. August 1888 wurde der Frankfurter Zentralbahnhof eingeweiht. An das
Bundsandsteingebäude
wurden
drei Bahnsteighallen aus Stahl angebaut. Der Bahnhof war das erste Gebäude in
Frankfurt mit elektrischer Beleuchtung. Bedingt durch das starke
Verkehrsaufkommen wurde 1905 mit dem Ausbau der Gleisanlagen begonnen. Durch den
ersten Weltkrieg unterbrochen, konnten die Gleisanlagen erst 1924 auf 24 Gleise
erweitert werden. Mit dieser Erweiterung wurden zwei weitere
Bahnhofshallen an die bestehende Halle angebaut. 1934 wurde der Bahnhofsvorplatz
umgestaltet. Den Bombenangriff am 29. Januar 1944 überstand das Bahnhofsgebäude
fast unbeschadet.
Bis 1954 wurde das Empfangsgebäude wieder aufgebaut. Der Zugverkehr konnte
bis 1956 wieder voll aufgenommen werden. Die Elektrifizierung begann am 18.
April 1956. Am 11. August 1957 wurde das bis dahin größte Zentralstellwerk der
Deutschen Bundesbahn in Betrieb genommen. Von 1969 bis 1978 wurde unter dem
Bahnhof eine viergleisige S-Bahnstation erbaut. Der Tiefbahnhof wurde am 28. Mai
1978 eröffnet.