Fröttstädt

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Bahnhof Fröttstädt [UFT]

 

(Strecken: 605, 606)

 

   

Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Die Fertigstellung des 28,9 km langen Abschnitts der Thüringischen Eisenbahn von Gotha nach Eisenach am 24. Juni 1847 wurde der Bahnhof Fröttstädt seiner Bestimmung übergeben. Als Durchgangsbahnhof verfügte er über eine Ausweichstelle, ein Ladegleis und eine Wasserstation. Am 2. Juli 1876 wurde die 9,85 km lange Strecke nach Friedrichroda eröffnet. Der Betreiber war der Eisenbahnunternehmer Hermann Bachstein aus Berlin. Durch diesen Anschluss bedingt wurde der Bahnhof 1875 erheblich erweitert. Die Strecke nach Friedrichroda nutzte die seit 1848 bestehende Waltershäuser Zweigbahn, die mit Pferden betrieben wurde. Das Empfangsgebäude, die Retirade (Abortgebäude) und das Beamtenwohnhaus sind heute noch in ihrer Grundsubstanz erhalten. 1936 wurde der Bahnhof durch umfangreiche Umbauten erweitert.

 
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