Gelsenkirchen Hbf

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Hauptbahnhof Gelsenkirchen [EG]

 

(Strecken: 416, 425, 428, 450.2)

 

   

Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

1848 wurde eine provisorische Station in Gelsenkirchen gebaut. 1850 wurde ein zweites Gleis verlegt und der erste Güterschuppen errichtet. 1854 wurde das erste Empfangsgebäude eröffnet. Er bestand aus einer Längshalle, die mehrfach durch Anbauten ergänzt wurde. Ein "Schachtelbahnhof". 1855 erhielt die Zeche Hibernia einen Gleisanschluss. 1872 erbaute die Rheinische Eisenbahn gegenüber dem Köln-Mindener einen zweiten Bahnhof. Der Bahnhof gewann große Bedeutung als Güterbahnhof durch den Anschluss mehrerer Kohlezechen. 1900 bis 1904 wurde ein neuer Bahnhof gebaut, da der alte zu klein wurde. Die Eröffnung fand am 28. September 1904 statt. Die Gleisanlagen erfuhren eine wesentliche Erweiterung. Ab dem 1. Februar 1907 wurde der Bahnhof zum Hauptbahnhof erhoben.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Empfangsgebäude weitgehend zerstört. 1950 wurde es notdürftig wieder hergestellt. 1965 wurde die Bahnhofshalle modernisiert. 1982 wurde es endgültig abgerissen. Ein Neubau erfolgte Mitte der 70er Jahre bis 1984. Vom alten Bahnhof wurden einige Ausschmückungsteile in den neuen Hauptbahnhof eingemauert.

 
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