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Bahnhof Göschwitz (Saale) [UGW]
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(Strecken:
559, 560, 562, 565)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Die 67,93 km lange
Strecke von Weimar nach Gera Hbf wurde am 29. Juni 1876 eröffnet.
Die Eröffnung des Trennungsbahnhofs Göschwitz war am 1. Juli 1876. Hier trennten
sich die Saal- von der Weimar-Gerarer Eisenbahn. Gebaut wurde der Bahnhof von
letzterer Gesellschaft. Jeweils drei Gleise und eine Weichenverbindung gehörten
jeder Gesellschaft. 1879 entstand der Bahnsteig 2. Damit war eine
betriebssichere Zugkreuzung möglich. Um die Jahrhundertwende wurde das erste
Stellwerk errichtet. Um 1926 wurden die Fahrkartenausgabe und die
Gepäckabfertigung in einem neuen, heute noch vorhandenen, Gebäude verlegt. 1914
baute man den Lokschuppen und die dazugehörigen Nebengebäude.
Im Krieg wurde der Bahnhof beschädigt.
Nach
1945 wurde das zweite Gleis als Reparationsleistung entfernt. 1970 wurde ein
Containerumschlagplatz eingerichtet. Zwischen 1970 und 1980 gab es umfangreiche
Gleiserneuerungen im Bahnhofsbereich. Gleichzeitig wurden die Signalanlagen
erneuert und ein Zentralstellwerk gebaut. 1986 fuhren die letzten
Dampflokomotiven von Göschwitz aus in Thüringen.
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