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Bahnhof Gotha
[UGO]
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(Strecken:
572,
575, 602, 605, 606, 608)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
1844 begannen
die Bauarbeiten für den Bahnhof Gotha und am 3. Mai 1847 wurde er eröffnet. Die ehemalige
Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha erhielt am 10. Mai 1847
einen Bahnhof zur Strecke nach Erfurt. Der Bahnhof lag weit außerhalb der
Stadt und wurde durch die Bahnhofsstraße, die von Alleebäumen gesäumt war,
verbunden. Das Empfangsgebäude war dreigeschossig.
Im Mittelgebäude
befand sich ein repräsentativer Speisesaal mit Ausblick auf die Stadt. Die
schlichte Eingangshalle befand sich auf der Westseite. Erst 1870 wurde ein
Inselbahnsteig errichtet. Anfang des 19ten
Jahrhunderts wurde das Gebäude durch Anbauten erweitert. Im zweiten
Weltkrieg wurde das Empfangsgebäude zerstört und danach auf den Überresten
in einfacher Form neu aufgebaut. Erst 1992 begannen umfangreiche
Umbauarbeiten im Bahnhof. |