Hagen Hbf

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Bahnhof Hechingen [EHG]

 

(Strecken: 400, 427, 430, 431, 434, 435, 440, 442, 443, 445, 450.5, 450.8, 455, 485)

 


Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Mit dem Bau der Stammstrecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn von Elberfeld nach Dortmund erhielt 1848/49 auch Hagen Anschluss an das sich rasch ausbreitende Eisenbahnnetz. Zunächst wurde die Strecke nur für den Güterverkehr (20. Juni 1848) und ab 9. März 1849 auch für den Personenverkehr freigegeben. Nach der Eröffnung der Ruhr-Sieg-Strecke nach Siegen über Altena im Jahre 1861 gewann die Stadt zudem Bedeutung als Eisenbahnknotenpunkt. Die erste Bahnhofsanlage von eher bescheidenem Ausmaß genügte schon bald nicht mehr den gestiegenen Bedürfnissen Neben einem umfangreichen Ausbau der Güterverkehrsanlagen in den 1860er und 70er Jahren entstand daher 1875 auch ein neues Empfangsgebäude für den Personenverkehr. Am 14. September 1910 wurde als drittes Empfangsgebäude der heute noch bestehende Bau und die zweischiffige Bahnsteighalle eingeweiht. Mittlerweile liefen elf Bahnstrecken in Hagen zusammen. Der neue Hauptbahnhof umfasste fünf Bahnsteige mit 16 Gleisen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Empfangsgebäude beschädigt, der aufwendige Wartesaal zerstört.

Während der Innenbereich modernisiert wurde, ist das Empfangsgebäude außen weitgehend unverändert geblieben. Die Bahnhofshalle wurde in den 1990er Jahren denkmalgerecht restauriert und ist ein bedeutendes Beispiel für die seit dem späten 19. Jh. entwickelte Hallenkonstruktion in Stahlbauweise. Im Ruhrgebiet ist sie die einzige erhaltene "klassische" Bahnsteighalle und eine der wenigen ihrer Art in Deutschland.

 

 
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