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Bahnhof Herford [EHFD]
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(Strecken:
416, 426, 450.2)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der letzte Bauabschnitt der Cöln-Mindener Eisenbahn wurde am 15. Oktober 1847
in Betrieb genommen. Das Bahngebäude war noch
provisorisch. Das
Empfangsgebäude aus Backstein wurde dann 1852 fertig gestellt. In diesem Jahr
wurde auch das zweite Gleis nach Gütersloh in Betrieb genommen. Zwischen 1873
und 1875 wurden die Bahnhofsanlagen umgebaut und das Empfangsgebäude erweitert.
1879 und 1880 wurden ein Lokomotivschuppen mit Drehscheide, Wasserturm und
Kahlenschuppen gebaut. 1902 wurde das alte Empfangsgebäude durch ein neues
Gebäude ersetzt.
Die kleinen Kriegsschäden konnten schnell behoben werden. Bereits 1954 begann
man mit dem abriss des Bahnbetriebswerkes. Im September 1968 wurde die
Elektrifizierung der Strecke nach Hannover abgeschlossen. 1975/76 wurden die
holzbedeckten Bahnsteige gegen Stahldächer ersetzt und eine neue
Güterabfertigung gebaut. 1987 wurde der Bahnhof Denkmalgeschützt. Seit 1988
halten auch einige Intercity Züge in Herford. 1997 wurde der Stückgutverkehr
eingestellt.
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