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Bahnhof Herne [EHER]
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(Strecken:
416, 426, 450.2)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Die
Cöln-Mindener Eisenbahn eröffnete das Teilstück der Strecke Duisburg - Hamm
am 15.5.1847. Der Bahnhof hieß damals Herne-Bochum. Bochum war damals die
nächst größere Stadt. Bochum selbst bekam einen Bahnanschluss aber erst 14
Jahre später. Viele der umliegenden Zechen bekamen sehr bald nach der
Eröffnung einen Bahnanschluss. Der Güterverkehr wuchs sehr schnell, während
der Personenverkehr nur im Nahbereich verkehrte. 1914 wurde das jetzt noch
bestehende Empfangsgebäude eröffnet. Der Bahnhofsvorplatz wurde nicht
gestaltet. Lediglich die Arkaden zwischen der Bahnhofsstraße und dem Bahnhof
wurden gebaut.
1953 wurden an der Stirnseite des Bahnhofs die Glasfenster durch Motive aus
dem Ruhrgebiet vom Künstler Jupp Gesing gestaltet. Anfang der 1970er Jahre
wurde die Empfangshalle neu gestaltet. Anlässlich der Internationalen
Bauausstellung IBA Emscherpark wurde der Bahnhof Herne denkmalgerecht
wiederhergestellt. Das Gebäude erhielt seine ursprüngliche Klinkerfassade
und die Bahnhofshalle die Kuppel mit den Glasfenstern.
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