Ingolstadt-Nord

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Bahnhof Ingolstadt-Nord [MIN]

 

(Strecken: 990)

 

   

Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Am 12. April 1870 wurde die 55,78 km lange Verbindung nach Treuchtlingen in Betrieb genommen. Mit Eröffnung des Zentralbahnhofs verlor er jedoch an Bedeutung. Am 1. Juni 1874 wurde der neue Zentralbahnhof in Betrieb genommen. Ab dem 1. Oktober 1875 hielten in Ingolstadt keine Schnell- und Eilzüge mehr. Bis 1892 hatte der Bahnhof drei Überhol- und ein Durchfahrtsgleis. Am 1. Mai 1903 folgte die Streckeneröffnung nach Dolling, bei Gelegenheit wurde der Bahnhof Ingolstadt in Ingolstadt-Nord umbenannt. Diese 15,69 km lange Strecke wird heute bis Altmannstein nur noch für den Güterverkehr genutzt. Das bis heute in seiner  Form erhalten gebliebene Empfangsgebäude wurde wegen militärischer gründe als Baracke ausgeführt, um es im Kriegsfall schnell beseitigen zu können, da der Bahnhof in Schussfeld der Festungskanonen lag. 1930 erhielten die Bahnsteige Überdachungen sowie Bahnsteigtunnel. Am 4. April 1945 wurden die Gleichanlagen durch Bombenabwurf schwer getroffen.

Nach dem Krieg wurden die Außenmauern in Stein ausgeführt und verputzt. 1995 wurde im Zuge des Neubaus einer Umgehungsstrecke ein drittes Gleis zum Hauptbahnhof und der so genannte "Audi-Tunnel" gebaut, der den Werksanschluss mit dem Bahnhof verbindet. Das Empfangsgebäude wurde jetzt von der Deutschen Bahn zum Verkauf und Abriss ausgeschrieben.

 
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