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Bahnhof Jülich [KJ]
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(Strecken:
483, 12421)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Die ehemalige Festungsstadt Jülich wurde erst am 1. Oktober 1873 an das
Eisenbahnnetz angeschlossen. Die
militärischen Bedenken zur Öffnung der Stadt für eine Eisenbahnverbindung nach
Düren waren 37 Jahre ein Argument dagegen. 1882 wurde die Aachener Industriebahn
durch die Aachen-Jülicher-Eisenbahngesellschaft nach Jülich weitergeführt. 1911 wurde die Strecke nach Dahlheim über Baal eröffnet.
Im gleichen Jahr wurde die Jülicher Kreisbahn zwischen Pfaffendorf und Kirchberg
fertig gestellt, die im weiteren Verlauf an die Geilenkirchner-Kreisbahn
angeschlossen wurde. 1918 wurden, nach vierjähriger Bauzeit, die Eisenbahn
Hauptwerkstätten Jülich fertig gestellt. Dort wurden Lokomotiven, Güter- und
Personenwagen instand gesetzt. Ab 1927 wurden nur noch Lokomotiven gewartet.
Nach einer Fremdnutzung der nicht mehr benötigten Wagenhallen, wurde ab
1932 die Wagenhallen zur Ausbesserung von Gleisbaumaschinen, Dynamos,
Kraft- und Triebwagen genutzt. Ab 1938 wurden dort
dann wieder Güterwagen
ausgebessert. 1944 wurden die Bahnanlagen von Jülich
schwer beschädigt.
Nach dem Krieg nahm die Kreisbahn 1950 ihren Betrieb
wieder auf. 1952-1955 wurde das neue Empfangsgebäude gebaut.
Im Jahre 1964 wurde das
Ausbesserungswerk geschlossen. Die Einstellung der Strecke nach Baal (West)
folgte 1968. Am 22. Mai 1971 wurde der Personenverkehr auf der Kreisbahn
eingestellt. Ab 1980 wurden die DB-Gleise zurückgebaut. 1984 wurde die Jülicher-Kreisbahn von der Dürener-Kreisbahn
übernommen. 1993 erfolgte dann die Übernahme der DB-Strecken.
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