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Bahnhof Kamen [EKAM]

 

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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Bereits 1847 wurde der Bahnhof Kamen eröffnet. Ein rotes Backsteingebäude diente vermutlich als Empfangsgebäude. 1848 wurde durch die Verbindung nach Berlin Kamen zum Fernbahnhof auf. Ein neues, bis heute erhaltenes, Empfangsgebäude wurde ca. 1849 fertig gestellt. Die Gestaltung des Durchgangsbahnhof war dem Verkehr angemessen. 1888 wurde ein Anschlussgleis zur Zeche Monopol verlegt. Neben der Eingangshalle gab es einen Gepäckabfertigungsschalter, Warteraum und kleinere Büro und Nebenräume. 1906 wurde eine Vorhalle angefügt. Die Architektur des Bahnhofs zeigt den Einfluss der Schule Karl Friedrich Schinkels, der den Baustil italienischer Villen auf seine Bauprojekte übertrug. Das Bahnhofsgebäude ist das einzige noch erhaltene in seiner Form im Ruhrgebiet.

An das, im Zweiten Weltkrieg unversehrt gebliebene, Empfangsgebäude wurden in den 50er Jahren verschieden Anbauten vorgenommen. Anfang der 80er Jahre wurde die Bahnhofsgaststätte aufgegeben. 1985 wurde die Fassade des Bahnhofs unter Denkmalschutz gestellt. Über das IBA-Projekt wurde der Bahnhof ab 1998 komplett saniert.

 
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