Koblenz Hbf

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Hauptbahnhof Koblenz [KKO]

 

(Strecken: 465, 466, 470, 471, 479, 625, 685, 690, 691, 693)

 

 

Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Koblenz war bis zum 19. März 1890 Festung. Durch diese militärische Nutzung konnte sich die Eisenbahn nur schwer entwickeln. Schließlich fand sich eine Lücke in der Bebauung, die eine Trassierung möglich machte. Dazu musste eine Brücke über die Mosel gebaut werden. Die von Schwarz gebaute Brücke bestand aus der Strombrücke aus Stahlgitterwerk und der gemauerten Flutbrücke. Der Rhein-Bahnhof wurde ca. 250m vom südlichen Brückenkopf entfernt am 11. November 1858 eröffnet. Es war ein provisorischen Stationsgebäude der Rheinische Eisenbahngesellschaft. An diesem Tage fuhr auch der erste Zug von Rolandseck nach Koblenz. Am 15. Dezember 1859 wurde das provisorische Empfangsgebäude durch einen Massivbau ersetzt. Koblenz besaß zu dieser Zeit auch einen Güterbahnhof mit einem zwanzigständigem Lokschuppen. Der 15. Mai 1879 war der Eröffnungstag des Mosel Bahnhofs, der über eine Teilstrecke der preußischen "Kanonenbahn" über Perl zu den Festungen Diedenhofen und Metz führte. Dieser Bahnhof war 200 m vom heutigen Hauptbahnhof entfernt. Koblenz entwickelte sich schnell zu einem Eisenbahnknoten. Ein neuer Hauptbahnhof wurde 1904/05 in Hochlage gebaut. Die Architekten waren Bieker, Rüdell und Thömer. Auf jedem Bahnsteig gab es Kioske. Neben dem überdachten Hausbahnsteig überspannte eine dreischiffige Halle die restlichen drei Inselbahnsteige.

1952/53 wurden die Bahnsteige mit modernen Spannbetondächern versehen. 1976/77 wurde die Fassade des Empfangsgebäudes saniert.

 
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