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Bahnhof Köln-Deutz [KKDZ,
KKDT, KKDZB]
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(Strecken: 415, 450.11, 450.6, 453,
454, 455, 459, 460, 465, 470, 474, 480, 481, 490)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der
Bahnhof Deutz war der Ausgangsbahnhof der Cöln - Mindener Eisenbahn
Gesellschaft in Köln. Bereits im August
1844 wurde mit dem Bau der Strecke von Deutz nach Minden begonnen. Am 20. Dezember 1845 wurde
das erste Teilstück nach Düsseldorf fertig, das letzte Teilstück von Hamm nach
Minden wurde am 15. Oktober 1847 vollendet. Der erste Deutzer Bahnhof war, wie
damals üblich ein Provisorium. 1855 wurde die Strecke nach Gießen angeschlossen
und 1872 führte eine Strecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zum Bahnhof
Schiffsbrücke, der unterhalb des Deutzer Bahnhofs lag. Die Schiffsbrücke war die
damals einzige Verbindung nach Köln. Sie wurde von 1822 bis 1915 benutzt. Für
eine Eisenbahnverbindung war sie jedoch nicht geeignet. 1859 wurden der Bahnhof
zum Güterbahnhof umgestaltet. 1855 begann man mit dem Bau der Rheinbrücke nach
Köln. Die Gitterkastenkonstruktion wurde unter Leitung des Obermaschinenmeisters
Weidtman am 19. September 1859 fertig gestellt.
Am 3. Oktober 1859 fand
die Einweihungsfeier statt. Erst jetzt konnte der Eisenbahnverkehr zum neuen
Kölner Centralbahnhof geführt werden. Die 412,8 Meter lange Brücke führte zwei
Gleise über den Rhein. Diese erste Brücke wurde schrittweise abgebaut, nachdem
die Hohenzollernbrücke 1908/10 fertig gestellt wurde. Jetzt erfolge auch ein
Neubau des Deutzer Turmbahnhofs. Durch ihn führten die Linien nach Düsseldorf,
Elberfeld, Giessen und Frankfurt. Der alte Güterbahnhof wurde entfernt. Der
Architekt Hugo Röttcher schuf ein großartiges Empfangsgebäude mit dreischiffiger
Bahnhofshalle. Der neue Bahnhof wurde nach zweijähriger Bauzeit am 11. November
1913 eröffnet. Der Bahnhof Deutz wurde im zweiten Weltkrieg nicht beschädigt,
während die Hohenzollernbrücke am 6. März 1945 gesprengt wurde. Sie wurde
1946/48 wieder aufgebaut.
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