Vier Eisenbahnlinien die in vier verschiedenen Bahnhöfen um den Kölner
Festungsring endeten gab es bereits 1855. Bereits 1854 bekam die Köln-Mindener
Eisenbahn die Konzession für einen Brückenbau
über den Rhein. Diese
"Dombrücke" wurde zusammen mit einem neuen "Centralbahnhof" Ende 1859 eröffnet.
Nachdem der in unmittelbarer Nähe gelegene Kölner Dom 1880 fertig gestellt
wurde, sollte auch der Bahnhof erweitert werden. Der komplette Neubau wurde am
25. Mai 1894 der Öffentlichkeit übergeben. Bereits 1909 und 1915 musste der
Hauptbahnhof wegen Platzmangels abermals umgebaut werden. Am 30. April 1911
wurde die Hohenzollernbrücke eröffnet. Dadurch konnte der Bahnhof um ein neuntes
Bahnsteigsgleis erweitert werden. Die Gleise wurden mit einer vierbögigen
Bahnsteighalle überspannt. Im zweiten Weltkrieg wurde der Kölner Hauptbahnhof
schwer beschädigt.
1945 wurde die Empfangshalle provisorisch wiederhergestellt. Die
Bundesbahn
entschloss sich 1951 zu einem Abbruch des alten Bahnhofs. 1957 wurde der letzte
Bauabschnitt des Neubaus fertig gestellt. Bis 1980 wurden weiter kleinere
Umbauten vorgenommen. Bis 1989 wurde die Bahnsteighalle komplett saniert und
erweitert. Köln erhielt 1951 das erste Zentralstellwerk. 1959 wurde mit der
Elektrifizierung begonnen und 1980 abgeschlossen.