1835 begannen
die Bauarbeiten zur ersten Eisenbahn in Sachsen von Leipzig nach Dresden. Am 7.
April 1839 wurde die Gesamtstrecke feierlich eröffnet.
Mehrere
Bahnlinien führten in den Mitte des 19ten Jahrhunderts Nach Leipzig und mündeten
in einen Kopfbahnhof. Die Sächsische- und Preußische Regierung einigten sich
1902 auf einen gemeinsamen Hauptbahnhof. Der Grundstein wurde am 16. November
1909 gelegt. Mit zunehmendem Baufortschritt wurden die alten Bahnhöfe
stillgelegt und abgerissen. Am 1. Oktober 1915 wurde der Betrieb aufgenommen.
1944 wurde der Bahnhof schwer beschädigt.
Am 28. Juli
1945 verkehrten wieder die ersten Züge. Die Wiederaufräumarbeiten zogen sich bis
1948 hin. 1954 wurde der Wiederaufbau im Vorkriegszustand beschlossen. 1957
wurden die Bauarbeiten beendet. 1958 wurde der Bahnhof zum dritten Mal
elektrifiziert. 1989 wurde die Bahnhofsgaststätte wegen Unwirtschaftlichkeit
geschlossen. Von 1995 bis 1997 wurde der Bahnhof komplett umgebaut. Von 1997 bis
1999 wurden die Bahnsteighallen renoviert. 23 Stellwerke konnten 1997 noch
gezählt werden.