Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der Bahnhof
Löhne sollte ein Musterbahnhof werden. Mitten in einer Dörflichen
Region wurde ein Groß-Bahnhof geplant und gebaut. Am 21. November des Jahres
1855 erreichte die Eisenbahn das Dorf. Die Köln-Mindener Eisenbahn baute die
47,15 km lange Strecke von Löhne nach Osnabrück. Die so genannte
"Hannoverische Westbahn". Am 19. Mai 1875 folgte eine Verbindung nach Elze (Han)
über Hameln. Die Streckenlänge betrug 81,93 km. Der Bahnhof Löhne war damit
eine bedeutende Station geworden. Der Neue Bahnhof (gebaut um die
Jahrhundertwende) sollte erstmalig einen Kreuzungsfreien Verkehr zweier
Hauptstrecken gewährleisten. Der Kreuzungsbahnhof erhielt zusätzlich
Rangiergleise und ein Empfangsgebäude im Großstadtformat. Seine Ausdehnung
betrug 3 km. Fünf Bahnsteige für zehn Gleise und einer Länge von 405m waren
Dimensionen, die dem Dorf Löhne in keiner Weise entsprachen. Noch heute ist
das Empfangsgebäude voll funktionsfähig.