Lokschuppen

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Schon von Anfang an waren die Lokschuppen ein wichtiger Bestandteil des Bahnhofs. Hier wurden die Dampflokomotiven z.B. über Nacht abgestellt, geprüft, gereinigt und angeheizt. Der Lokschuppen wurde in den Anfängen der Eisenbahn auch Heiz- oder Maschinenhaus genannt. Moderne Lokschuppen waren im Gegensatz zum Rechteckschuppen die Ringschuppen, die im Halb- oder Viertelkreis um die Drehscheibe angeordnet wurden. Später wurden Ringlokschuppen durch mehrere verschachtelte Drehscheiben gebaut, um die Anzahl der Ringschuppen zu erhöhen ohne die Bebauungsfläche wesentlich zu vergrößern. Seltener wurden Weichenstraßen oder Schiebebühnen vor Lokschuppen gebaut. Die Lokschuppen wurden meistens in Verlängerung oder parallel zu den Hauptgleisen gebaut. Jeder Lokomotivstand hatte einen Rauchfänge die durch das Dach über Schonsteine nach außen geführt wurden. Bei späteren Bauten wurden über Sammelkanäle die Rauchgase über einen hohen, freistehenden Schornstein abgeleitet. Um die Beleuchtung zu gewährleisten wurden neben großen Fensteröffnungen auf dem Dach Glasfenster eingesetzt. Untersuchungsgruben führten unter den Gleisen hindurch. Zum Speisen der Loks waren innerhalb des Lokschuppens Wasserkräne vorhanden. Meistens wurden zwei Loks auf einen Gleis abgestellt. Zusätzlich wurden Räume für das Bedienungspersonal und das benötigte Material an den Schuppen angebaut.


Beispiele zu Lokschuppen:

Altenberg Finowfurt Leinefelde
Neubrandenburg Osterwiek Quedlinburg
 
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