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Hauptbahnhof Mannheim [RM]
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(Strecken: 650, 655, 660, 665, 670,
671, 672, 672.9, 700,702, 705, 706, 771, 782)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Die Bauarbeiten für den Mannheimer Bahnhof begannen bereits im Dezember
1839.
Am 12. September
1840 wurde
der Kopfbahnhof feierlich eingeweiht. Er lag an der Strecke nach Heidelberg,
die vier Zugpaare täglich bedienten. Der Bahnhof verfügte über vier Gleise,
10 Weichen und 12 Drehscheiben und diversen Gebäuden. 1845 wurde der Bahnhof
erweitert. Am 1. August 1846 wurde die Strecke nach Frankfurt über
Friedrichsfeld eröffnet. Da in Baden damals die Gleise in Breitspur verlegt
wurden, aber die Frankfurter Strecke in Normalspur, gab es im Mannheimer
Bahnhof zwei ineinander verlegte Spuren. Am 10. August 1867 wurde die
zweigleisige Rheinbrücke nach Ludwigshafen fertig gestellt. Am 4. August
1870 wurde die Strecke nach Karlsruhe eröffnet. Im Oktober 1870 wurde der
Bahnhof durch ein Unwetter fast völlig zerstört. Am 14. November 1876 wurde
das neue Empfangsgebäude eröffnet. 1909 bis 1913 wurden die Gleisanlagen um
drei Gleise nebst Gepäckbahnsteige erweitert und alle Bahnsteige mit einer
Halle überdacht. Zwischen 1927 und 1929 wurde das Bahnhofsgebäude um 10
Meter Stadteinwärts verlagert und die Fassade im zeitgemäßen Baustil
umgebaut. Am 28. August 1929 wurde der Umbau eingeweiht. Zwischen 1941 und
1945 wurde der Bahnhof mehrfach von Bomben getroffen und zerstört.
Der
Wiederaufbau zog sich nach dem Krieg bis 1956 hin. Das Empfangsgebäude wurde
start vereinfacht und teilweise aufgestockt. 1958 wurde Mannheim
elektrifiziert. Dadurch bedingt wurde die Bahnsteighalle abgerissen, und die
Bahnsteige neu überdacht. 1979 wurden weitere Umbaumaßnahmen für den
IC-Betrieb begonnen. Mannheim Hauptbahnhof gehört heute zu den wichtigsten
IC-Express Knotenpunkten der Deutschen Bahn.
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