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Bahnhof Menden (Sauerland) [EMED]
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(Strecken: 437)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Die Stadt Menden
bemühte sich schon 1844 um einen Eisenbahnanschluss. Die Konzession zum Bau der
Nebenbahn von Fröndenberg nach Menden erging an die Bergisch-Märkische
Eisenbahngesellschaft am 2. März 1870. Die Bauarbeiten begannen im Herbst des
selben Jahres. Die Eröffnung der fahrplanmäßigen Verkehrs war am 7. August 1872.
Der Bahnhof war gleich mit Eröffnung Reichs-Telegraphen-Station. Neben dem
Empfangsgebäude verfügte der Bahnhof über einen Wagen- und Güterschuppen, einem
Ladeperron am Gleis, ein Stallgebäude, eine Rampe und zwei Drehscheiben.
Am 1. Januar 1880 wurde die Sekundärbahn nach Hemer
eröffnet. Im Jahre 1900 wurde ein zweites Gleis nach Fröndenberg verlegt und der
Bahnhof bekam ein Stellwerk. 1910 wurde das Empfangsgebäude renoviert und der
Bahnhof bekam ein neues Fahrdienstleiterstellwerk. Der Ausbau war durch die
stark ansteigenden Kalktransporte notwendig geworden.
Der Bau der
Hönnetalbahn wurde am 28. August 1909 begonnen. Die Nebenbahn führte von Menden
nach Neuenrade. Die Strecke verfügt über 30 große Bauwerke darunter zwei
Viadukte und zwei Tunnel. Am 30. März 1912 erfolgte die feierliche
Eröffnung und einen Tag später nahm Hönnetalbahn den Betrieb auf.
Im zweiten Weltkrieg war der Bahnhof mehrfach das
Ziel von Flugzeugangriffen. Hierbei wurde das Empfangsgebäude und die
Güterabfertigung zerstört. Nach dem Krieg wurde als Abfertigungsgebäude ein
umgebauter Personenwagen verwendet, der Güterumschlag wurde direkt auf dem
Bahnsteig abgewickelt. 1954 wurde das Empfangsgebäude wieder aufgebaut, die
Lagerhalle neu errichtet. 1983 ist der Betrieb auf der Strecke
nach Hemer eingestellt und die Gleise sind zurückgebaut worden.
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