Montabaur (alt)

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Bahnhof Montabaur

 

 

     

Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Bereits  am 30. Mai 1884 erhielt das Städtchen Montabaur, an der Strecke von Limburg nach Siershahn gelegen, einen eigenen Bahnhof. Die Strecke gehörte der Rheinischen Eisenbahn Gesellschaft. Die Westerwaldquerbahn von Herborn nach Westerburg wurde am 1. Juni 1910 in Montabaur angeschlossen. Die Gleisanlagen bestanden aus vier Haupt- und drei Nebengleisen, die über Weichen verbunden waren. Die Weichen wurden im Empfangsgebäude gestellt. Der Güterschuppen war direkt am Empfangsgebäude nebst Laderampe angebaut worden. Diese konnten über drei Abstellgleise bedient werden. Neben dem Hausbahnsteig gab es noch zwei Zwischenbahnsteige. Am westlichen Bahnhofsteil in Richtung Siershahn war ein Schrankenposten, ähnlich einem Stellwerk, errichtet worden. Die Nebenbahn nach Siershahn diente hauptsächlich dem Abtransport des Tons der umliegenden Tongruben, die für ihre hohe Qualität des weißen Tons bekannt sind. Der Personenverkehr nach Rennerod wurde am 30. Mai 1981 stillgelegt. Am 9. Juli 2000 wurde der Bahnhof stillgelegt. Das alte Bahnhofsgebäude, das ca. 1 km vom heutigen neuen Bahnhof entfernt liegt ist unter Denkmalschutz gestellt worden.

zum neuen Bahnhof Montabauer

 
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