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Bahnhof München-Pasing
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(Strecken: 960, 961, 970, 980,
999.4, 999.5, 999.6, 999.7, 999.8)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Am
25. August 1839 wurde die Verbindung München - Lochhausen von der
München-Augsburger Bahn in Betrieb genommen. In dem kleinen Ort Pasing war ein
Halt nicht vorgesehen. Erst ein Jahr später wurde ein Haltepunkt eingerichtet.
Am 29. November 1848 erhielt Pasing seinen ersten Bahnhof, der noch heute zu
besichtigen ist. Die Bahn war inzwischen verstaatlicht worden. Aber erst mit
Eröffnung der Strecke nach Starnberg am 21. Mai 1854 erhielt Pasing die Funktion
eines Bahnhof. Im Zuge der Bauarbeiten für die Strecke München - Buchloe wurde
auch der Bahnhof Pasing ausgebaut. So erhielt er sechs Bahnsteiggleise, eine
Ortsgüteranlage, mit Ladegleis uns Rampe. Das Empfangsgebäude wurde neu gebaut
und am 16. Oktober 1876 in eine Post- und Bahnverwaltung eingestuft. Auch in
Pasing wurden drei Musterstellwerke eingerichtet, um die zentrale Steuerung der
Weichen- und Signalanlagen zu erproben.
Am 1. Juli 1903 wurde der Verkehr einer
Lokalbahn nach Herrsching eröffnet. Der Güterbahnhof wurde 1900/1901 gebaut. Ab
dem 1. Oktober 1938 wurde der Bahnhof in München-Pasing, nach Eingemeindung der
Gemeinde Pasing, umbenannt. 1939 wurden die Bahnhofsanlagen im Zuge der
Erweiterung des Hauptbahnhof erheblich umgebaut. Die Bauarbeiten wurden 1942
eingestellt.
Ab Juni
1952 bis 1959 wurden wiederum erhebliche Umbauten im Bahnhof vorgenommen. Dies
betraf hauptsächlich den Abstellbahnhof. Im Personenbahnhof wurden die
Bahnsteiggleise auf neun erweitert und lag 100m nördlich der alten Gleisanlage.
Dadurch wurde der alten Bahnsteighalle die eigentliche Funktion genommen. Sie
dient heute als Einkaufspassage. Die Gleise der Strecke nach Buchloe wurden am
15. Mai 1956 an den neuen Bahnhof angeschlossen. 1966 begann der Umbau für die
S-Bahn. 1994 wurde die Fassade der alten Empfangsgebäudes saniert.
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