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Hauptbahnhof Oberhausen
[EOB] |
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(Strecken: 416, 420, 421, 423, 425,
447, 450.2, 450.3)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Nach dem
Schloss Oberhausen benannte die Cöln-Mindener Eisenbahn den neu eröffneten
provisorischen Bahnhof Oberhausen 1846. Es lagen keine größeren Ortschaften
in der N ähe aber verschiedene Eisenhüttenwerke, Zinkhütten und chemische
Fabriken. Der erste Zug fuhr am 15. Mai 1847 in den Bahnhof ein. 1850 wurde die Verwaltung der Zeche Concordia in den Bahnhof
verlegt. 1854 wurde ein neues Bahnhofsgebäude errichtet, da das alte
Fachwerkgebäude zu klein geworden war. 1880 wurde Oberhausen zum wichtigsten
Bahnknotenpunkt im Ruhrgebiet. 1885 wurde mit dem Bau eines neuen Empfangsgebäude im Stil der
Frührenaissance begonnen. 1891 folgte der Bau eines großen Verschiebebahnhof
Oberhausen West. 1930 wurde mit dem Bau des heutigen Hauptbahnhofs
begonnen, der 1934 angeschlossen wurde. Architekt war der Reichsbahnoberrat
Herrmann. 1943 wurde die Haupthalle durch einen Bombenangriff beschädigt.
Erst 1952
erfolgte der Wiederaufbau der Haupthalle. Die Bahnhofsgaststätte und das
Kino wurden in den 80er Jahren geschlossen. 1987 wurde das Gebäude unter
Denkmalschutz gestellt. Zwischen 1996 und 1999 wurde der Bahnhof
umgebaut und restauriert. Anlässlich des IBA Projekts "Köln-Mindener
Eisenbahn" wurde der Bahnhof komplett saniert.
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