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Hauptbahnhof Osnabrück
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(Strecken: 370, 385, 386, 392, 394,
405, 425)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der
Zentralbahnhof Osnabrück sollte die sich kreuzenden Strecken von Münster nach
Bremen und von Löhne nach Rheine als E rsatz des "Bremer Bahnhofs" von 1871 und
den "Hannoverschen Bahnhofs" von 1855 gebaut werden. Am 1. Mai 1895 wurde der
neue Zentralbahnhof eröffnet. Damit Güterzüge von der oberen auf die untere
Strecke geleitet werden konnten, wurde ein Verbindungsgleis gebaut. 1896 wurde
der Bahnhof erstmals Hauptbahnhof genannt. Das Gebäude liegt auf halber Höhe der
sich kreuzenden Bahnstrecken. Der Bahnhof verfügt über zwei Wartesäle, die
unmittelbar neben den Bahnsteigen liegen. Von der Bahnhofshalle führen zwei
überdachte Treppen zu den Bahnsteigen. Osnabrück ist einer der
seltenen Turmbahnhöfe in Deutschland. Von 1909 bis 1913 wurden ein Güterbahnhof
gebaut und die Gleisanlagen erweitert. Zwischen 1923 und 1925 wurden die
Bahnhofsgleise erweitert. Im II. Weltkrieg wurde der Bahnhof total zerstört.
Nach dem Krieg wurden die Schäden
an den Gleisanlagen schnellstens behoben. Ende 1947 begann der Wiederaufbau. Die
Bahnhofsfassade wurde rekonstruiert. 1955 waren bei der Bahn in
Osnabrück 5000 Eisenbahner beschäftigt. Osnabrück war eine echte
Eisenbahnerstadt. 1962 begann die Elektrifizierung, die sich bis 1976 hinzog.
1990 wurde der Rangierbahnhof zu einem Knotenpunkt ausgebaut. Seit 1995 halten
auch ICE Züge.
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