Pforzheim Hbf

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Hauptbahnhof Pforzheim [TPH]

 

(Strecken: 710.5, 710.9, 770, 772, 774, 775, 12774)

 


Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Der Bahnhof Pforzheim wurde am 4. Juli 1861 von der Badischen Staatseisenbahn eröffnet. Die durch die Schmuckindustrie weltbekannt Stadt hatte ein besonders stattliches Empfangsgebäude bekommen. Durch den Anschluss der "Enzbahn" von Wildbad am 11. Juni 1868 und der "Nagoldbahn von Calw am 1. Juni 1874 gewann der Bahnhof rasch an Bedeutung. Der Bahnhof verfügte über drei Bahnsteiggleise. Die Württembergische Staatsbahn hatte die Erlaubnis den Bahnhof ebenfalls zu nutzen. 1896 wurde der Bahnhof komplett umgestaltet und erhielt bei dieser Gelegenheit fünf Stellwerke. Am 1. Juli 1910 wurde der Freiladebahnhof im Osten der Stadt fertig gestellt. Pforzheim war bis zum abermaligen Umbau der Gleisanlagen 1916, Wechselstation zwischen Baden und Württemberg.

Am 23. Februar 1945 wurde der Bahnhof durch einen Bombenangriff komplett zerstört.1948 begann der Wiederaufbau. Am 23. August 1955 ging die neue Expressguthalle in Betrieb. Am 1. März 1957 wurde mit dem Abbruch des alten, provisorischen Empfangsgebäudes begonnen. Am 29. Mai 1958 wurde das neue Empfangsgebäude eröffnet. Der Architekt Helmut Conradi setzt dabei neue Akzente.  Im selben Jahr wurde auch die Elektrifizierung der Strecke von Karlruhe abgeschlossen. 1989 wurde das Empfangsgebäude unter Denkmalschutz gestellt.

 
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