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Bahnhof
Radebeul-West [DRBW] |
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(Strecken: 208, 225, 240, 241.1)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der Bahnhof Kötzschenbroda
liegt an der ersten deutschen
Überlandstrecke die von Leipzig Hbf nach Dresden auf dem Teilstück
Redebeul-Weintraube über Coswig nach Oberau führte. Das 13,44 km lange
Teilstück wurde am 16. September 1838 dem Verkehr übergeben.
Kötzschenbroda war anfangs ein Haltepunkt. 1868 erhielt der Haltepunkt
Kötzschenbroda eine Wartehalle, 1871 entstand eine Güterverkehrsanlage. Durch
den Einbau von Weichen wurde der Haltepunkt zu einem Bahnhof erweitert. 1872
entstand im Garten des Bahnhotels „Victoria“ nördlich der Gleise das erste
Empfangsgebäude.
Ein neuer Bahnhof, bestehend aus einem Empfangs- und Abfertigungsgebäude, einer
Wartehalle, Bahnsteigüberdachungen und einem Eisenbahnerwohnhaus, wurde am 16.
Juni 1896 eingeweiht. Im Empfangsgebäude befand sich eine Bahnhofswirtschaft.
Mit der Eingemeindung von Kötzschenbroda nach Radebeul 1935 erhielt der Bahnhof
den Namen Radebeul-Kötzschenbroda.
Radebeul-Kötzschenbroda wurde 1941 in Radebeul-West umbenannt.
Der denkmalgeschützte Bahnhof ist einer der wenigen, die im Originalzustand
vollständig erhaltenen geblieben ist. |