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Bahnhof Remscheid-Lennep
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(Strecken: 458)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Lennep war eine
eigenständige Gemeinde, bis sie 1929 mit Remscheid zusammengeschlossen wurde.
Der Bahnhof hieß ab 1953 Remscheid-Lennep. Bereits 1868 wurde der Bahnhof an der
Rittershauser-Remscheider Linie als Durchgangsbahnhof im Fachwerkstil errichtet.
1876 kamen Verbindungen nach Wipperfürth und Wermelskirchen dazu. 1881 wurde die
Strecke nach Opladen errichtet. Damit war in Lennep ein regionaler Bahnknoten
entstanden.
Weitere Bedeutung bekam der Bahnhof durch die Strecke nach Krebsöge
1886 und nach Remscheid-Solingen 1897. Durch dieses schnelle Wachstum wurde das
Bahnhofsgebäude durch Anbauten stetig erweitert. Zwischen 1907 und 1913 wurde
der Bahnhof nochmals vergrößert. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurde auch ein
neuer zwölfständiger Lokschuppen gebaut, der den 1893 gebauten am 23. September
1908 ablöste. Am 8. Juni 1911 wurde ein neues Empfangsgebäude in Betrieb
genommen. Die Planung hatte Regierungsbaumeister Eckert. Die
Überdachungsarbeiten des Bahnsteigs drei begannen erst 1913. Der Bahnhof besaß
eine Drehscheibe direkt am Empfangsgebäude, auf der Wendezüge gedreht wurden.
1944/45 wurden die Bahnanlagen durch Bombenangriffe schwer getroffen.
Nach dem Krieg
wurden die Bahnanlagen und später die Gebäude instand gesetzt. Dabei wurde der
alte Wartesaaltrakt nicht mehr aufgebaut, da die finanziellen Mittel fehlten.
1967 wurde die Sanierung des Empfangsgebäude abgeschlossen. Ab 1985 wurden die
Gleisanlagen zurückgebaut, da Strecken stillgelegt wurden. Heute ist von der
einstigen Größe der Bahnhofs nichts mehr übrig geblieben. Nur noch ein
geflügeltes Rad der ehemaligen Eisenbahner erinnert an einstige Zeiten. |