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Bahnhof Rheine [HR]
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(Strecken: 495)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
1856 wurde die
Stadt durch die "Westfälische Eisenbahn" an das Eisenbahnnetz angeschlossen,
die die
Münster-Hammer Eisenbahn 1855 übernommen hat. Der Bau des
Empfangsgebäudes begann 1853. Es wurde rechtzeitig zur Eröffnung der
Verbindung von Münster (Westf), Osnabrück und von Lingen (Ems) am 23. Juni
1856 eröffnet. Die Eröffnung der Strecke nach Salzbergen zur
preußisch-niederländischen Grenze am 18. Oktober 1865 machte Rheine
endgültig zum Eisenbahnknoten. Am 1. Juli 1879 wurde die Verbindung nach
Quakenbrück und am 15. Oktober 1905 die Nebenbahn nach Ochtrup fertig
gestellt. Eine meterspurige Nebenbahn nach Piesberg wurde im Mai 1905 in
Betrieb genommen. Ab 1934 wurde diese Strecke auf Normalspur umgerüstet.
1890 befand sich in Rheine eine Werkstatt, eine Kohlenbühne und ein
achtständiger Ringlokschuppen mit 16 Meter Drehscheibe. Später kam ein
weiterer Lokschuppen mit einer 20 Meter Drehscheibe dazu. Der Bahnhof wurde
um 1927 umgebaut und erhielt ein neues Empfangsgebäude. Im zweiten Weltkrieg
wurde der Bahnhof stark beschädigt.
Provisorisch wurden die Bahnanlagen instand
gesetzt. Erst 1956 konnte der reguläre Bahnverkehr wieder aufgenommen
werden. 1976 wurde dann das erste Empfangsgebäude abgerissen um an der
Stelle eine Güterabfertigung zu errichten. Der Rangierbahnhof Rheine wurde
1993 geschlossen.
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