Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der Bahnhof Wald
(später nach Solingen eingemeindet)
lag an der Strecke von Vohwinkel
(Bürgermeisterei Haan; später Wuppertal) nach Solingen-Süd (später
Hauptbahnhof), die wegen ihrer Kurvenreichen Streckenführung auch
Korkenzieherbahn genannt wurde. 1885 wurden die Vermessungsarbeiten
abgeschlossen und die Planung der Bahn konnte beginnen. Die Bauarbeiten begannen
im April 1886. Die Landespolizeilichen Abnahme der Strecke von Vohwinkel nach
Wald erfolgte am 29. Oktober 1887. Am 15. November 1887 nahm die Bahn unter
großer Anteilname der Bevölkerung den Betrieb auf. Die Reststrecke wurde am 10.
Februar 1890 in Betrieb genommen.
Der Walder Bahnhof lag außerhalb des damaligen
Ortskerns. Erst nach 1890 siedelten sich um den
Bahnhof Industriebetriebe an. Schon recht früh stellte sich heraus, dass der
Bahnhof zu klein wurde. Bereits 1889 wurden die Gleisanlagen erweitert. 1893
wurde der Güterschuppen und das Empfangsgebäude erweitert. Bis 1937/38 nahm der
Personenverkehr deutlich zu, sodass der Zwischenbahnsteig verlängert werden
musste. Ende 1975 wurde die Güter- und Expressgutabfertigung geschlossen. 1985
wurden die Gleise im Bahnhof stark verringert. Die letzte Übergabe fand am 31.
März 1995 statt. Am 3. September 1995 wurde die
Korkenzieherbahn stillgelegt.
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