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In den ersten
Jahrzehnten wurden Reisezugwagen mit Wagenkästen, wie die Kutschen, aus Holz
gebaut und lackiert. Die Dachüberzüge waren wetterempfindlich. Die Bremsersitze
waren offen , die Untergestelle und Pufferbohlen aus Holz. Die Wagen wurden also
zum Teil in den Bahnsteighallen und zum Teil in Wagenschuppen oder Wagenhallen
abgestellt. Diese waren meist in den Endbahnhöfen zu finden. In diesen Hallen
konnten die Wagen ohne Lokomotiven rangiert und zusammengestellt werden. Dabei
halfen oft Pferde. Deshalb hatten manche Bahnhöfe auch Pferdeställe. Die
Schuppen waren durch Drehscheiben oder Schiebebühnen mit den Gleisen des Bahnhof
verbunden. Die Schuppen verfügten auch über Arbeitsgruben zum abschmieren der
Achslager und zur Durchsicht. Als später blechverkleidete Waggons eingesetzt
wurden, die witterungsbeständig waren, verschwanden die Wagenschuppen oder
wurden für andere Zwecke verwendet.
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