Wasserkran

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Zu Dampflokzeiten benötigte jeder Bahnhof wenigstens einen Wasserkran, da die Dampflokomotiven große Wassermengen benötigten. Meistens standen die Wasserkräne zwischen den Gleisen an den Stellen, an denen die Lokomotiven halt machten. In großen Verschiebebahnhöfen wurden sie immer strategisch günstig installiert. In den Nähe von Lokomotivschuppen wurden Sie immer aufgestellt.

Der Wasserkran besteht aus gusseisernen Rohren mit einem Ausleger, der mindestens 2,85m über den Gleis ausgeschwenkt werden konnte. Er lieferte 1 - 2,5qm Wasser pro Minute.

Heute werden keine Wasserkräne mehr gebaut. Bei Museumsfahrten müssen Dampflokomotiven über Feuerwehrschläuchen befüllt werden, wobei die Auffüllzeiten deutlich länger sind als bei einem noch intakten Wasserkran.

 
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