Wasserstationen

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Diese Bauwerke gehörten zu den ersten eines Bahnhofs. Sie dienten zur Versorgung der Dampflokomotiven mit Wasser. Mit dem verschwinden der Dampflokomotiven wurden auch die Wasserstationen abgebaut. Heute gibt es nur noch wenige Exemplare dieser architektonisch interessanten Bauwerke. Es sind meistens nur noch Wassertürme zu sehen.

Wasserstationen mussten in festen Abständen auf einer Strecke eingerichtet werden. Diese Abstände richteten sich nach dem Wasserverbrauch der auf der Strecke eingesetzten Dampflokomotiven. Natürlich spielte auch das Streckenverhältnis eine Rolle. Im Gebirge wurde mehr Wasser verbraucht als im Flachland. Da das Wasseraufnehmen schnell erfolgen sollte, wurden Wasserkrane an den Hauptgleisen der Bahnhöfe installiert. Die Durchmesser der Wasserleitungen wurden so ausgelegt, dass mindestens 1qm/Minute an Wasser in die Tender laufen konnten. Die Wasserbehälter wurden vielfach aus Brunnen und Quellen mit Hilfe von Pumpen gespeist. In kalten Regionen wurde das Speisewasser im Winter vorgewärmt. Selten wurden Wasserbehälter im obersten Stockwerk des Empfangsgebäudes eingebaut. Wassertürme wurden später durch den steigenden Wasserbedarf in größeren Bahnhöfen erforderlich, um den Wasserdruck über die vielen Rohrleitungen zu gewährleisten.


Beispiele zu Wassertürmen:

Badischer Wasserturm mit Flachboden und Kegeldach bei Hausen im Tal Wasserturm in Königs-Wusterhausen Wasserturm in Karlsruhe
Wasserturm in Loburg Wasserturm Intze mit Windrad 1904 Wasserturm in Pasewalk
Wasserturm in Pritzwalk Wasserturm in Saalfeld Wasserturm in Senftenberg
Wasserturm Essen-Steele Wasserturm Mönchengladbach Wasserturm in Nedlitz
 
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