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Bahnhof Weimar [UWM]
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(Strecken: 541, 565, 579, 580, 583) |
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Der Bahnhof Weimar wurde erstmals durch einen Zug am 19. Dezember 1846 von
Weißenfels
 kommend
angefahren. Zwischen 1845 und 1846 wurden das Empfangsgebäude, ein Güter-
und ein Wagenschuppen gebaut. Die Strecke nach Erfurt wurde am 1. April 1847
eröffnet, die nach Gera 1876. 1876/77 wurde das Empfangsgebäude erweitert.
Bis 1911 gab es im Bahnhof nur zwei Bahnsteige. 1914 begann man mit dem Bau
eines neuen Empfangsgebäudes und der Erweiterung der Gleisanlagen. Das
"Fürstenhaus" wurde 1916/17 fertig. Durch den ersten Weltkrieg bedingt
verschob sich die Fertigstellung bis ins Jahr 1922. Am 27. Mai 1943 wurde
das Empfangsgebäude durch Bomben getroffen.
Nach dem Krieg
wurde das Empfangsgebäude wieder in seinem Ursprungszustand aufgebaut und 1967
elektrifiziert. 1977 wurde das Empfangsgebäude renoviert. Ab 1945 wurde das
Fürstenhaus als Kulturhaus genutzt und ab 1991 ist dort eine Sparkasse
untergebracht. 1990 wurde der Stückgutverkehr eingestellt. 1998
begann die Renovierung des Empfangsgebäudes. Es steht heute unter
Denkmalschutz.
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