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Bahnhof Wetzlar [FWR]
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(Strecken: 445, 625) |
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Die
Köln-Mindener Eisenbahn eröffnete am 12. Januar 1862 die Deutz-Giessener
Bahn. Wetzlar wurde Durchgangsstation, die weit außerhalb der Stadt lag. Am
10. Januar 1863 mündete die Lahntalbahn, von Oberlahnstein kommend, im
Bahnhof Wetzlar ein. An diesem Tage wurde auch das Empfangsgebäude
eingeweiht. Später kam am 15. Oktober 1878 die Strecke nach Lollar hinzu.
Sie gehörte zu den strategischen Bahnen, die auch "Kanonenbahnen" genannt
wurden. 1910 besaß der Bahnhof fünf Stellwerke. Die Nebenbahn Wetzlar -
Grävenwiesbach wurde am 31. Oktober 1912 in Betrieb genommen. Um den Bahnhof
siedelten sich später viele Industriebetrieb an. 1912 wurde die
Ortsgüteranlage auf die Südseite des Bahnhofs verlegt. 1914 verfügte der
Bahnhof über einen Verschiebebahnhof. 1917 wurde neben dem alten
Empfangsgebäude ein Neues im Jugendstil eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde
der Bahnhof schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Nach dem Krieg wurde das alte Empfangsgebäude
provisorisch aufgebaut und 1981 abgerissen. Es wurde gegen das heute noch
vorhandene Gebäude ersetzt. Der Personenverkehr auf der Kanonenbahn wurde am
30. Mai 1980, die der Solmtalbahn am 31. Mai 1985 eingestellt. Für einige
Jahre wurde in Wetzlar sogar eine Containerumschlaganlage eingerichtet. Das erste Empfangsgebäude von Wetzlar ist
bis heute erhalten geblieben und befindet sich direkt hinter dem neuen
Gebäude. Es wird als Ausbildungsstätte genutzt.
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