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Hauptbahnhof Witten [EWIT] |
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(Strecken: 427, 440, 450.5)
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Etwas zur Geschichte des Bahnhofs
Schon 1829 wurde in Witten die Muttentalbahn gebaut.
Sie diente dem Transport von Kohle mittels Loren die durch Pferde gezogen wurde.
Die erste überregionale
Verbindung baute die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft 1848 von Elberfeld über
Schwelm nach Dortmund. Das Empfangsgebäude wurde am 9. März 1849 mit dem
Personenverkehr eröffnet. 1860/62 wurde die Verbindung von Witten nach Essen
eröffnet.
Damit war Witten zum Bahnknotenpunkt geworden und erhielt am 5. Juni 1863 die
erste "Central-Werkstatt" der BME, die noch mit dem Bahnhof verbunden war. Sie
besaß eine dreischiffige Halle die 47 Meter breit und 82 Meter lang war. Hier
wurden Lokomotiven und Wagen ausgebessert. 1873 wurde die Zentralwerkstatt
Witten durch eine Weichenschmiede erweitert. Diese Schmiede wurde später eine
der größten Spezialwerke für den Weichenbau weltweit.
Im Dezember 1880 wurde die Strecke von Langendreer
nach Witten fertig gestellt. Dieser Bahnhof trug die Bezeichnung Witten-Ost.
Der
Bahnhof der Bergisch-Märkische Eisenbahn hatte die Bezeichnung Witten-West. Der
wirtschaftliche Aufschwung erzwang einen Neubau des gesamten Bahnhofs. So wurde
der neu gebaute Bahnhof, wie er heute noch existiert, 1901 eröffnet. Der
Architekt was Richard Sauerbruch aus Witten. 1940 erfolgte die Umbenennung in
Witten Hauptbahnhof.
1959 wurde der Güterbahnhof zum Bahnhof Witten-Ost verlegt. 1994 wurde durch
die Einrichtung der S-Bahn von Dortmund nach Hagen der Bahnhof erneut
umgestaltet. Der Bahnhof samt Bahnsteigen steht heute unter Denkmalschutz und
beherbergt die Vereinsräume der Wittener Eisenbahnfreunde.
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