Würzburg Hbf

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Hauptbahnhof Würzburg [NWH]

 

(Strecken: 708, 780, 788.1, 789, 800, 801, 803, 805, 810, 811, 815, 920, 921, 982, 990)

 


Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Die Festung Würzburg erhielt seinen ersten Bahnhof 1856, also zwei Jahre nach Eröffnung der Strecke nach Schweinfurt am 1. Juli 1854. Der als Kopfbahnhof ausgeführte Bahnhof lag innerhalb der Festungsmauern. Eine Bahnhofshalle überspannte vier Gleise. Architekt war Gottfried Neureuther. Durch seine beengte Lage wurde 1862 beschlossen einen neuen Bahnhof zu bauen. Der alte Bahnhof wurde abgetragen und das Material für den neuen Bahnhof verwendet. Der neue, im Oktober 1866 eröffnete Bahnhof, war als erweiterungsfähiger Durchgangsbahnhof konzipiert worden. Am 19. Juni 1965 wurde die Strecke nach Nürnberg und am 1. November 1866 die nach Heidelberg in betrieb genommen. Architekt war Friedrich Bürklein. 1909 wurden die Zugbildungsanlagen nach Zell verlegt. Am 16. März 1945 wurde der zweite Würzburger Bahnhof durch einen Luftangriff zerstört.

Durch die Teilung Deutschlands gewann der Bahnknoten Würzburg an Bedeutung. Zwischen 1953 und 1961 wurde der heutige Hauptbahnhof abschnittweise gebaut. Am 4. Oktober 1954 erfolgte die offizielle Eröffnung des Empfangsgebäudes. 1960 wurden die Ruinen des alten Bahnhofs endgültig abgerissen. 1969 wurde eine Containeranlage errichtet. 1984 wurde die Hochgeschwindigkeitstrecke gebaut, die durch den Hauptbahnhof führt.

 
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