Wuppertal Hbf

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Hauptbahnhof Wuppertal [KW]

 

(Strecken: 400, 427, 435, 446, 450.8, 455, 457, 458, 485)

 

Etwas zur Geschichte des Bahnhofs

Am 9. Oktober 1847 war Elberfeld-Döppersberg Endbahnhof der Bahnstrecke nach Dortmund. Gebaut wurde sie von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn. Am 9. März 1849 wurde die Verbindung mit dem Bahnhof Steinbeck hergestellt, der zu der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn gehörte. Im Jahre 1850 wurde das Empfangsgebäude des Bahnhofs Elberfeld-Döppersberg vollendet . Die Architekten Ebeling und Hauptner gaben dem Gebäude eine für die damalige Zeit eigenwilliges Aussehen, das bis heute erhalten geblieben ist. 1858 bis 1859 wurde am Hausbahnsteig eine Bahnhofshalle (Perron) errichtet. Die eisernen Kunstgussteile gehörten zu den Schönsten, die im Ruhrgebiet gefertigt wurden. Die Halle wurde von August Orth entworfen. Die gesamte Dachfläche wurde mit Aachener Rohglas an Sprosseneisen verkittet. Später kamen einige Anbauten hinzu. Die Umbauten 1909/10, bei denen die Schalterhalle und die Gepäckabfertigung erweitert wurde, veränderten das ursprüngliche Aussehen des Gebäudes erheblich. 1929 wurde der Bahnhof in Wuppertal-Elberfeld umbenannt.

Im Juni 1943 wurde das Gebäude durch einen Bombenangriff stark beschädigt und brannte vollkommen aus. Da der Elberfelder Bahnhof zu den ältesten Empfangsgebäuden in Deutschland gehörte, wurde nach dem zweiten Weltkrieg das Gebäude stilgerecht wieder hergestellt. 1966 wurde auf der gesamten Gebäudelänge ein verglastes Vorgebäude errichtet. Erst im Jahre 2001 wurde der Bahnhof in Wuppertal Hauptbahnhof umbenannt. Wuppertal wird heute durch seine Verbindungen von Köln und Düsseldorf sehr stark vom Fernverkehr und der S-Bahn frequentiert.

 
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