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Beriebsstellenverzeichnis Beriebsstellenverzeichnis
Kurzbezeichnungen im Betriebsstellenverzeichnis:
A Hamburg B Berlin D Dresden E Essen F Frankfurt H Hannover K Köln L Halle (Saale) M München N Nürnberg R Karlsruhe T Stuttgart U Erfurt W Schwerin
Die Kurzbezeichnungen der Stationsnamen wurden nach RL 100 vergeben. Danach hat jede Station einen einmaligen Code. Der erste Buchstabe (siehe Tabelle links) war für die ehemalige  Direktionszugehörigkeit fest vergeben. Beispiel für Augsburg: Für Augsburg war die Direktion München (M) zuständig, also war die Kennung für Augsburg: Augsburg Hbf = MA Augsburg Oberhausen = MAOB Hinter dem M folgt A für Augsburg und OB für Oberhausen
Entwicklung: Ursprünglich war die Eisenbahndirektion der deutschen Länderbahnen einem Ministerium unterstellt. Zur Länderbahnzeit gab es für die Preußische Staatseisenbahn, die hessische Staatseisenbahn, die königlich Bayerische Staatseisenbahn. Die anderen Länderbahnen waren nicht zentral gegliedert. Ab 1920 gab es für ganz Deutschland die Deutschen Reichseisenbahnen, aus denen 1924 die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft  (DRG) hervorging. Hier blieben die Direktionen der Länderbahnen nach wie vor erhalten. Ab 1927 waren für DRG 24 Reichbahndirektionen vorhanden. Nach 1945 teilten sich die ehemaligen Direktionen auf. Wobei die Reichsbahn der DDR neben den übernommenen Direktionen noch vier neue Direktionen hinzufügte. Auch die BRD übernahm die ehemaligen Direktionen als Bundesbahn Direktionen. Löste jedoch in den 1970er Jahren einige Bundesbahndirektionen auf. Diese waren Augsburg (1971), Kassel (1974), Mainz (1972), Münster/Westfalen (1974), Regensburg (1976), Trier und Wuppertal (1974). Sie wurden anderen Direktionen zugeordnet. Nach dem Zusammenschluss der Deutschen Reichsbahn mit der Deutschen Bundesbahn zur Deutschen Bahn AG im Jahr 1994 wurden die Direktionen aufgehoben und ihre Aufgaben den neu entstandenen Geschäftsbereichen übertragen.
Erläuterung zu den Kurzbezeichnungen der Betriebsstellen wie sie noch heute benutzt werden.
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